Katzenseuche (Panleukopenie)

Ist eine virusbedingte Katzenerkrankung. Sie wird auch als Katzenstaupe, infektiöse Enteritis der Katze, Agranulomatose, Aleukozytose oder Katzenpest bezeichnet. Der Erreger gehört zur Gattung des Parvovirus und ist eng verwandt mit der Parvovirose des Hundes und der infektiösen Panleukopenie der marderartigen Tiere.


Der Erreger

Ausgelöst wird die Katzenseuche durch den Feline Panleukopenie-Virus. Er ist zu 99% mit dem Virus der Hundeparvovirose identisch. Der Erreger soll gegen Umwelteinflüsse sehr unempflich sein und bei Raumtemperatur bis zu einem Jahr infektiös bleiben. Gegen gängige Desinfektionsmittel ist er weitestgehend resistent.

 

Der Virus ist weltweit vertreten und in größeren Katzenpopulationen wird ein gehäuftes Auftreten festgestellt. Alle Arten der Familie der Felidae und auch Kleinbären, Katzenfrette und Nerze können befallen werden.

Von der Krankheit werden vor allem Jungtiere betroffen deren Immunsystem noch nicht ausgereift ist. Bei Hauskatzen tritt sie am häufigsten im Alter von 3-5 Monaten auf. Der Erreger wird in großen Mengen über den Kot ausgeschieden.

 

Symptome

- starke, blutige Durchfälle

- Abnahme weißer Blutkörperchen

- Immunabwehrschwäche (die eine Zweiterkrankung begünstigen)

- Mattigkeit

- Fressunlust

- Dehydratation

- Fieber

- Nasenausfluss

- Bindehautentzündung

- Erbrechen

 

Warum Impfen?

Das offizielle Statement sagt aus, man könne dieser Krankheit ausschließlich mit einer Impfung vorbeugen. Denn auch die Behandlung ist ansich keine. Ist ein Tier erkrankt so wird meist eine Symptombekämpfung vollzogen. Dies bedeutet, dass Tier wird z.B. gegen das Dehydrieren an einen Tropf gehängt und bekommt vorsorglich (!) zur Vermeidung von Zweiterkrankungen Antibiotika. Kritiker wissen genau, das Antbiotika einem Körper sehr zusetzt, einem Körper der bereits durch eine Erkrankung geschwächt ist.

 

Der Impfstoff wird zumeist lebend verabreicht, trächtige Katzen und Kitten unter 4 Wochen dürfen nicht mit einem Lebendimpfstoff geimpft werden (scheinbar ist die Erkrankungs- und Abortrate dort sehr hoch), hierfür gibt es extra Totimpfstoffe.

Hier sollte man jedoch bedenken, dass Totimpfstoffe bekannt dafür sind ein erhöhteres Risiko für Impfsarkome zu haben.

 

Ausgewachsene Tiere erkranken meist nur sehr selten und unter sehr ungünstigen Umständen an Katzenseuche (dreckige Umgebung, erhöhter Infektionsdruck durch große Katzenpopulation, Immunschwäche). Tödlich ist nicht die Panleukopenie sondern es sind die Zweiterkrankungen die durch die Panleukopenie das bereits geschwächte Immunsystem weiter angreifen.

Eine Behandlung mit homöopathischen Mitteln ist möglich, muss jedoch in jedem Fall individuell durch einen Tierheilpraktiker angepasst werden.