Staupe

Staupe (eng. distemper) ist eine Viruserkrankung. Die Diagnose ist nicht so einfach, da die ersten Symptome oft einer Erkältung ähneln. Meist wird diese nur aufgrund eines (nicht) vorhandenen Impfschutzes (nicht) ausgeschlossen. Eine serologische Untersuchung bei geimpften Tieren würde keine Aussagekraft bringen, da man nicht zwischen den Titern der Impfung und der eigentlichen Krankheit unterscheiden kann. Im späteren Verlauf der Krankheit kann auch ein Nachweis der Viren im Blut negativ ausfallen.

 

Symptome

Diese können sehr unterschiedlich ausfallen, je nachdem welche Organe betroffen sind.

 

- Fieber

- Appetitlosigkeit

- Apathie

- Durchfall

- Erbrechen

- Niesen

- Husten

- Atemnot

- Nasenausfluss

 

im späteren Verlauf:

- Sehnervveränderung

- Ataxie

- Kopfschiefhaltung

- Erblindung

- Enzephalitis u.a.

 

Behandlung

Die Krankheit selbst kann nicht behandelt werden. Heutzutage wird eine reine Symptombehandlung vollzogen, bei der alle auftretenden Symptome durch Medikamente eingedämmt werden. Jedoch haben die Erfahrungen vieler Tierheilpraktiker gezeigt, das Staupe sehr zügig und leicht behandelt werden kann ohne chemische Medikamente.

 

Die Symptome die im späteren Verlauf auftreten sind meist auf sehr einfache 'Behandlungsfehler' zurückzuführen, die dem geschwächten Körper keine Möglichkeit geben sich selbst zu heilen sondern ihn stattdessen mit weiteren Dingen belasten. So wird den Hundehaltern erkrankter Hunde oft gesagt eine Impfung bei aktiver Erkrankung würde noch helfen damit der Körper sich besser wehren kann. Dies ist absoluter Blödsinn. Erstmal sollten keine kranken Tiere geimpft werden (das ist selbst für jeden Veterinär Grundwissen), hinzu kommt das die Impfungen nunmal auch Zusatzstoffe enthalten mit denen der Körper sich "auseinandersetzen" muss. Gibt man einem durch Krankheit geschwächten Körper und Immunsystem, nebst der Arbeit gegen die Krankheit, nun noch eine Aufgabe kann dies dazu führen das alles zusammenbricht.

Jeder Körper bekämpft immer zuerst das "größte Übel". Sowohl bei Mensch als auch Tier. Also kann eine Impfung und deren Zusatzstoffe eher dazu führen, dass der Körper die Heilung des Körpers aufgibt und erstmal mit den Zusatzstoffen kämpft, weil diese aktuell dringender zu bekämpfen sind. In diesem Falle tritt erst eine augenscheinliche 'Besserung' ein, wird jedoch binnen weniger Tage von einem erneuten Ausbruch begleitet.

 

Wie in allen Fällen sollten sie auf eine gewisse Grundhygiene achten. Damit soll nicht gesagt sein, dass sie ihr zu Hause in Sagrotan tränken sollen - das wäre viel zu viel des Guten und ein Schuss in die falsche Richtung. Jedoch macht es einen Unterschied ob der Hund an einem warmen trockenen und sauberen Platz liegt oder in einem vollgekoteten Zwinger ohne warmen Rückzugsort - für ständige Frischluft sollte ebenfalls gesorgt sein.


Alternative Behandlung

Die hier gemachten Angaben sind Ergebnis meiner Recherche. Sie sind nicht dazu gedacht in Eigenrechie zu therapieren bzw zu behandeln. Erkrankte Tiere sollten immer einem ausgebildeten THP oder Tierarzt vorgestellt und die Behandlung abgestimmt werden.

Angaben ohne Gewähr!

  • Infusionen
  • Stärkung des Immunsystems durch individuell abgestimmte Mittel
  • Inhalation
  • Brustwickel
  • Hygienemaßnahmen
  • Vitaminpräparate
  • natürliche Mittel gegen Brechreiz
  • Diät bei Durchfall