Leptospirose

Leptospirose ist eine 'Infektionskrankheit' die durch Erreger der Gattung Leptospira hervorgerufen wird. In 90% der Fälle verläuft die Krankheit ähnlich wie eine Grippe. Gesunde Hunde erkranken nicht, nur sehr anfällige Hunde oder Hunde die wider ihrer Natur aufgezogen wurden erkranken. Oftmals wird die Leptospirose diagnostiziert obwohl es sich eigentlich um eine Staupe handelt. Beide Krankheiten ähneln sich sehr und somit muss die Lepto sehr oft als Sündenbock herhalten um nicht 'zugeben' zu müssen das der gegen Staupe geimpfte Hund doch eine Staupe bekommen hat.

 

Symptome
- Fressunlust

- Erbrechen
- Fieber


im späteren Verlauf:
- Abgeschlagenheit
- Bewegungsarmut
- erschwerte Atmung
- manchmal Gelbsucht
- Blutungen
- Gewebedefekte der Maulschleimhaut
- Muskelzittern 
- blutiger Stuhl infolge einer Magen-Darm-Entzündung

 

Arten
Gegenwärtig unterscheidet man mehrere Arten. Diese werden jeweils noch einmal in Serogruppe und Serovare unterteilt. Als Beispiel: Der den Menschen befallende Leptospira interrogans wird nochmals in 24 Serogruppen mit über 200 Serovaren unterteilt. 
Das heißt allein für den L. interrogans gibt es 200 weitere Unterteilungen. Allein die häufigstens davon aufzuzählen würde von dieser Seite mehr den Eindruck einer Liste als einer Aufklärung machen. Eines sei gesagt, EINE Art der Leptospira hat bereits 200 Unterteilungen, es gibt noch weitaus mehr Arten (die Zahl unterscheidet sich komischer weise bei meiner Recherche sehr oft, ich gehe bei der Beispielberechnung mal von der kleinsten aus 17 Arten).

 

Erschreckend nicht? 
Nein nicht wirklich. Wir sind jeden Tag mit so vielen "Bakterien" und anderen Dingen konfrontiert, denn sie gehören zum Leben. Auch in jedem Körper befinden sich Bakterien und diese sind essentiell (lebensnotwendig) ein Körper ohne Bakterien würde nicht funktionieren. Sie haben alle eine sinnvolle Aufgabe, leuchtet auch ein oder? 

 

Behandlungsvarianten

Schulmedizinische Behandlung:

 

Gängigerweise wird Leptospirose mit verschiedenen Antibiotika behandelt.

Prophylaktisch wird oft zur Impfung geraten.

 

Alternative Behandlungen:

 

Es gibt einige alternative Behandlungsmethoden. Unter anderem sollte der Hund ruhen und fasten und mit speziellen Kräutern (bitte unbedingt von einen ausgebildeten THP zusammen stellen lassen) behandelt werden. 'Trotz der Annahme das die Krankheit oft tödlich verläuft wurden mit der Kräuterbehandlung schon viele Heilungen erzielt' - so Juliette de Bairacli Levy in ihrem Buch "Das Kräuterhandbuch für Hund und Katze".

 

Warum Impfen?

Im Grunde wurde die Frage bereits beantwortet aber hier noch einmal verdeutlicht: 
Es gibt sehr viele verschiedene Serovaren. Impfungen gibt es nur gegen eine Hand voll dieser Erreger. Es ist also absolut möglich, dass sie vor 2 Wochen geimpft haben und ihr Hund bekommt dennoch Leptospirose. 

Man sollte bei jeder Impfung für sich den 'Kosten-Nutzen-Faktor' abwägen. Hier ist dieser nicht einmal ansatzweise gegeben. Sie Impfen gegen 2, vllt auch 3, der Leptospira-Erreger; das 'Risiko' das er an einem anderen Erregertyp erkrankt ist also enorm hoch. 

Das soll jetzt keine Panik schüren, ruhig Blut. Die meisten Unfälle passieren im Haushalt, dennoch machen täglich Milliarden Menschen die Hausarbeit weiter ohne Scheu vor Unfällen ;) so sollten sie das ganze betrachten.

 

In den meisten Impfstoffen die für Leptospirose zugelassen sind wird gegen L. canicola und L. icterohaemorrhagiae geimpft, beide gehören zur L. interrogans-Gruppe. In einzelnen Impfstoffen ist auch der L. grippotyphosa, der zur Gruppe L. kirschneri gehört. 
Aktuell kommen auch Impfstoffe auf den Markt die 4 oder sogar 6 Serovaren abdecken - aber auch diese sind alle ein Tropfen auf dem heißen Stein. Wenn mein haus brennt lösch ich auch nicht mit einem Schnapsglas. 
Hinzu kommt, dass bei den meisten Impfstoffen bezüglich der Leptospiorise ein Schutz von 80% vermerkt ist, d.h. das bei Tierversuchen 80% aller Hamster 'geschützt' auf diese Erreger sein müssen. Einen 100% Schutz gibt es also bei den geimpften Erregern nicht. 


Diesem wenig (eher nicht) abgedeckten Impfschutz stehen jedoch die Zusatzstoff entgegen:
Aluminiumhydroxid
Thiomersal
Aluminiumphosphat
Neomycinsulfat
Ethylendiaminsulfat

und einige andere. 


Alternative Behandlung

Die hier gemachten Angaben sind Ergebnis meiner Recherche. Sie sind nicht dazu gedacht in Eigenrechie zu therapieren bzw zu behandeln. Erkrankte Tiere sollten immer einem ausgebildeten THP oder Tierarzt vorgestellt und die Behandlung abgestimmt werden.

Angaben ohne Gewähr!

  • Infusionen zur Energiezufuhr und Flüssigkeitsausgleich
  • Immunsystemstärkung
  • Unterstützung von Leber und Niere